Google Plus – Angesagte Beiträge ausblenden

Ich nutze Google+ jetzt schon eine Weile und finde die meisten Eigenschaften auch sehr gut. Auf jeden Fall komme ich viel besser mit Google+ klar als mit Facebook. Das habe ich leider noch nie verstanden. Vielleicht erklärt es mir ja irgendwann mal jemand…

Bei Google+ nervt mich allerdings auch eine Sache, und zwar die Anzeige von „angesagten Beiträgen“. Ich frage mich, was die eigentlich in meiner Timeline zu suchen haben.

Nun muss ich allerdings auch zugeben, dass ich Google+ fast nur mobil über Android Geräte nutze. Da ist es in der Tat nicht möglich die angesagten Beiträge zu deaktivieren.

Aber in der Web Ansicht ist das kein Problem. Also wie macht man das ?

Man geht auf Google+ und dort auf den Bereich „Entdecken“. Dort werden dann nur „angesagte Beiträge“ angezeigt.

Oben rechts ist ein Schieberegler, mit dem man nun einstellen kann, wieviele angesagte Beiträge man in seiner Timeline sehe will. Wenn man den Schieberegler ganz nach links schiebt, heisst das, dass man gar keine angesagten Beiträge mehr sehen will.

 

 

 

 

Ganz ehrlich, manchmal finde ich es auch ganz interessant durch interessante neue Beiträge zu blättern, aber wenn ich sehen möchte was in meinen Kreisen so los ist, dann will ich auch genau das sehen: Meine Kreise und sonst nix.

Wenn jemand einen Weg kennt, das auch in einem iOS oder Android Client einzustellen bin ich für einen Hinweis dankbar.

 

Top 10 Android Apps Teil 2 WeatherPro

Eine der meistgenutzten Anwendungen auf meinem Androiden ist neben dem unvermeidlichen RSS Reader natürlich eine gute Wettervorhersage App.

Hier hatte ich, vom iPhone kommend, das Glück, dass die beste Wetter App für das iPhone auch in der Android Welt verfügbar ist. Dabei handelt es sich um WeatherPro von der MeteoGroup, dass es im Übrigen für fast alle anderen mobilen Plattformen gibt, sogar für Windows Phone 7.

Das Programm hat ein sehr prägnantes blaues Design. Beim Start der Anwendung holt sich die App das aktuelle Wetter für die gerade eingestellte Stadt. Das dauert je nach Qualität der Internetverbindung schon mal einen Moment. Dafür wird man danach aber auch mit einer detaillierten Wettervorhersage für die nächsten 8 Tage belohnt.

Startbildschirm von WeatherPro

Ab dem vierten Tag sollte man die angezeigten Daten naturgemäß nicht mehr für bare Münze nehmen. Auch die Meteogroup kann nicht zaubern und so weit in die Zukunft blicken.

Wählt man einen Tag aus, wechselt die Anzeige in eine detaillierte Tagesübersicht, welche das Wetter in 3 Stunden Schritten anzeigt. Gerade diese Anzeige ist eine der Stärken des Programms, da es eine Planung des Tages sehr erleichtert. Ist ab 16:00 Uhr Regen angesagt, macht man den Spaziergang an diesem Tag besser etwas zeitiger.

Neben diesen Temperatur- und Wetteranzeigen gibt es noch Bildschirme mit einem Satelitenbildfilm der Wolkenentwicklung sowie ein Regenradar. Das nutze ich aber eher selten. Bei diesen Ansichten wird der aktuell ausgewählte Ort deutlich markiert, so dass der lokale Bezug nie verloren geht.

Die Orte kann man bei WeatherPro sehr komfortabel suchen. Die Suche ist dabei sehr fehlertolerant und auch kleinere Orte werden gefunden.

Seit einem der letzten Updates gibt es endlich auch ein Desktop Widged das immer den Ort anzeigt der zuletzt in WeatherPro ausgewählt wurde.

Alles in allem habe ich festgestellt, dass die Vorhersagen in WeatherPro sehr genau sind. Natürlich kann sich Wetter auch mal kurzfristig ändern. In aller Regel treffen die Vorhersagen, die dieses Programm trifft recht genau zu, zumindest solange es sich auf die kommenden 3 Tage bezieht.

Das Programm gibt es im Android Market und es kostet angemessene 2,99 EUR.

Top 10 Android Apps Teil 1 SwiftKey

Immer wenn ich ein neues Android Telefon für einen Freund oder eine Freundin aufsetze, werde ich nach meinen Top Applikationen gefragt. Also habe ich mir gedacht, bloggst Du einfach mal darüber.

Da manche Apps einfach nur deshalb super sind, weil Sie ein Manko des Gerätes ausbügeln, dieser Artikel aber zu allen einigermaßen aktuellen Geräten sein soll, habe ich diese Art von Applikationen mal weggelassen.

Die Reihenfolge in der ich die Apps beschreibe stellt gleichzeitig ein Ranking dar.

SwiftKey – das fast perfekte Keyboard

Als ich damals am Beta Test des SwiftKey Keyboards teilnahm, dachte ich: Schon wieder ein neues Keyboard!  Was ist denn daran so besonders ? Und in der Tat: wenn man es installiert und eingerichtet hat, sieht man dem Keyboard natürlich seine Fähigkeiten nicht sofort an. Hat man aber erstmal eine Weile damit gearbeitet, merkt man schnell wie mächtig das Teil ist und wie viel Zeit man damit beim Tippen spart.

Deutsche Sprachvorschläge

Layout

Das Layout des Keyboards beinhaltet neben den normalen Buchstaben auch jede Menge Sonderzeichen und Zahlen. Diese Sekundärbelegung der Taste erhält man durch einen langen Druck auf die Taste. Dasselbe gilt für die a-o-u Umlaute und das scharfe s. Wenn man länger auf das a drückt, erscheint ein Popup aus dem man dann das ä und weitere Sonderformen des a’s in anderen Sprachen auswählen kann. Beim s wird komischerweise ss vorgeschlagen, ersetzt wird dann aber korrekt ein ß.

Sehr praktisch das Ganze, weil man nur selten auf ein anderes Keyboard Layout wie den Zahlenmodus umschalten muss.

Wortvorschläge

Natürlich ersetzt SwiftKey auch automatisch eine Fehleingabe durch das korrigierte Wort. Worte die SwiftKey nicht kennt, lernt es schnell. Unbekannte Worte werden in der Textvorschlagsliste kursiv dargestellt. Hat man ein solches Wort nicht korrigiert, nimmt SwiftKey es automatisch in seine Vorschlagsliste auf und benutzt es auch sofort, wenn man es im selben Satz erneut eingibt.

Der eigentliche Clou ist aber die sogenannte word prediction von SwiftKey. Tippt man etwas, erkennt SwiftKey aus dem Zusammenhang, was wohl als Nächstes für Wörter kommen könnten und schlägt diese dann vor. Durch einfaches Antippen kann man diese Worte übernehmen. Diese Vorschläge sind erstaunlich gut. Manchmal tippe ich den halben Satz nicht selbst, sondern wähle nur vorgeschlagene Worte aus.

Mehrsprachigkeit

SwiftKey kann diverse Sprachen vervollständigen. Neben Englisch und Deutsch gibt es auch Sprachmodule für Niederländisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und viele andere Sprachen. Die Wörterbücher werden dabei aber nicht automatisch vorinstalliert, sondern bei Bedarf aus dem Internet nachgeladen.

Wer wie ich hin und wieder eine englische Mail schreibt oder einfach mal ein englisches Wort benutzt, kann sich ein englisches Wörterbuch herunterladen und sodann einen Mischbetrieb von Sprachen nutzen. Dabei muss aber nicht – wie beispielsweise beim iPhone – vor der Worteingabe explizit gesagt werden, dass jetzt ein englisches Wort folgt. Man tippt es einfach.

Englische Wortvorschläge

Dabei funktioniert auch die oben erwähnte word prediction automatisch in der gerade getippten Sprache mit sinnvollen Wortvorschlägen in der gerade getippten Sprache. Total genial!

Layout fest einstellbar

Das Layout der Tastatur kann in den Einstellungen gewählt werden. Dieses Layout wird dann auch bei der Eingabe von englischsprachigen Worten verwendet Auch hier ein Unterschied zur iPhone Tastatur, welche – lästigerweise – immer zwischen deutschem und amerikanischen Tastaturlayout umschaltet, sobald die Sprache wechselt. Irgendwie haben die Leute bei Apple den Anwendungsfall „ich benutze Worte einer anderen Sprache“ noch nicht so richtig verstanden.

Tastaturlayouts

Fazit

SwiftKey ist mein absoluter Favorit bei den Android Tastaturen. Ich habe Swype eine Weile benutzt, auch ganz gut, aber damit bin ich nicht so schnell wie bei SwiftKey. Auch die neue Stock-Gingerbread Tastatur ist ganz gut geworden. Vor allem die Wortvorschläge. Aber auch hier gilt dasselbe wie bei Swype: Performace matters. SwiftKey ist in der Summe seiner vielen nützlichen Funktionen, wie der problemlosen Mehrsprachigkeit und seiner leistungsfähigen Wortvorschläge immer noch klar mein Favorit.

SwiftKey findet man im Android Market. SwiftKey kostet normalerweise 3,99 USD. Es gibt aber immer wieder Phasen in denen die Tastatur mit 50% Rabatt angeboten wird. Zur Zeit läuft wieder so eine Aktion. Leider weiß ich nicht genau, wann dieses Angebot endet.

 

Von Köln nach Vada (Womo 2009 / 01)

Nun ist Sie also gestartet. Unsere erste Reise in einem Wohnmobil. Nachdem wir uns in 2009 lange nicht entscheiden konnten was wir im Urlaub so machen, haben wir uns dann endlich entschlossen mal einen Wohnmobil Urlaub auszuprobieren.
Also wurde kurzerhand bei der Freizeit AG ein La Strada Avanti L gemietet (79 EUR pro Tag) und ab ging es in den Süden.


Hier sieht man Angelika am Steuer auf der Hinfahrt am 13.09.2009.

Das bepacken des Wohnmobils hatten wir und irgendwie auch einfacher vorgestellt. Nachdem wir den Wagen am Samstag gegen mittag abgeholt hatten, ging es los mit der Beladung. Aber das stellt man sich einfacher vor als es dann letztlich ist. Man hat ja so unglaublich viel Platz. Da fallen einem dann immer mehr Sachen ein, die man sicherheitshalber doch noch mitnehmen will. Auf jeden Fall sind wir dann letztlich erst am Sonntag morgen losgekommen.


Die erste Etappe der Reise ging dann erstmal nur bis in die Schweiz, genauer gesagt zum Rheinfall bei Schaffhausen. Wir fanden gleich einen guten Wohnmobil Stellplatz in der Nähe des Rheinfalls den wir Nachts rauschen hören konnten.
Der erste Abend in unserem rollendem Hotel war dann auch ganz gemütlich. Nach einer Brotzeit haben wir einen ruhigen Abend bei einer leckeren Flasche Rotwein im Wagen verbracht. Es wird ja im September schon relativ früh dunkel und kühl.

Am nächsten Tag haben wir dann unsere Fahrräder vom Wagen geholt und sind am Rhein entlang bis Stein am Rhein geradelt. Leider war das Wetter an diesem Tag schon etwas durchwachsen. Der Radweg in Richtung Bodensee führt nur teilweise am Rhein entlang. Oft muss man relativ weit ins Landesinnere ausweichen und auch relativ steile Anstiege bewältigen.


Stein am Rhein ist die Stelle, wo der Rhein den Bodensee verlässt. Ein sehr schönes historisches Örtchen mit bunten Fassaden an malerischen Fachwerkhäusern. Da das Wetter aber immer schlechter wurde und gerade ein Schiff in Richtung Schaffhausen ablegte, entschlossen wir uns rasch die Rückfahrt nicht mehr entlang, sondern auf dem Rhein zu machen.
Eine gute Entscheidung, denn schon während der Bootstour fing es dann an zu regen.
Nach einem kurzen Imbiss in Schaffhausen klarte es aber zum Glück wieder auf und wir konnten in der Sonne das letzte Stück am Rhein zurück zum Stellplatz radeln.

Von Schaffhausen aus ging es dann weiter in Richtung Süden. Das Wetter wurde dabei leider immer trübseliger und gipfelte in Schneeschauern als wir den Gotthard Pass (2019m) erreichten. Hier wollten wir zum ersten Mal „wild“ mit dem Wohnmobil übernachten um dann am nächsten Tag weiter in Richtung Comer See zu fahren.

Zum Glück ist am Gotthard ein Herberge die auch geöffnet hatte. So bekamen wir in der Kälte und dem Schneegestöber wenigstens noch ein warme Mahlzeit serviert. Danach mussten wir uns dann wieder zum Wohnmobil durchkämpfen das wir etwas abseits am Gipfelsee geparkt hatten. Zum Glück hat so ein Wohnmobil eine prima Gasheizung die wir dann in dieser Nacht auch durchgehend eingeschaltet hatten.


Am Dienstag morgen war der Schneefall dann wieder in Regen übergegangen und wir verliessen relativ zügig den unwirtlichen Pass in Richtung Süden. Unser angestrebtes Ziel, der Comer See lag aber auch in Wolken und nach der kalten Nacht war uns beiden jetzt endlich mal nach etwas wärmeren Wetter zumute und so fuhren wir direkt weiter in Richtung Toskana.

Der Empfehlung von Ralf und Andrea folgend, peilten wir den Campingplatz Tri Pesce in Vada an. Das liegt südlich von Livorno an der toskanischen Mittelmeerküste. Eine gute Wahl. Zwar erwischte uns auch hier direkt in der ersten Nacht ein schweres Gewitter, das sich auch bis in den nächsten Tag hineinzog, aber es war relativ warm dabei und wie man dem Regen im Wohnmobil entkommt hatten wir ja mittlerweile gelernt.


Erst am nachmittag des folgenden Tages klarte es auf und wir konnten unsere ersten Stunden am Strand verbringen. Die etruskische Küste ist wirklich sehr schön, es riecht überall mediterran nach Pinien und anderen würzigen Aromen (vor allem nach starken Regenfällen ;-)) und der Sand ist weiss und feinkörnig.

In der zweiten Nacht gab es dann erneut Gewitter und so langsam zweifelten wir an unserer Entscheidung, so spät im Jahr noch einen Campingurlaub zu machen.


Am Freitag war es dann aber trocken und wir konnten das Meer und den schönen Campingplatz nochmal geniessen. Praktischweise hatten wir unseren Gasgrill eingepackt. Da Holzkohlefeuer auf dem Campingplatz verboten waren, waren wir sozusagen perfekt ausgerüstet. So gab es an einem Abend lecken Fisch und am anderen Abend Gambas vom Gasgrill. So schmeckt Italienurlaub am besten…


Wanderung Masca Schlucht

Heute stand die Masca Schlucht auf dem Programm. Eine relative kurze Wanderung die von Masca hinab zum Meer führt. Dabei wandert man durch eine atemberaubende Schlucht deren Felswände sich über Dir zu schliessen scheinen.
Das Wetter spielte auch mit, am frühen Morgen (7:00 Uhr) war es zwar noch etwas bedeckt, aber das riss dann schnell auf.

Nach einer Autofahrt von einer knappen Stunde, davon die letzten 5 km auf einer abenteuerlich schmalen Strasse ist man im kleinen Weiler Masca. Hier gibt es nur ein paar Häuser, eine kleine Kirche und einen beeindruckenden Baum auf dem Kirchplatz. Der Einstieg in die Schlucht liegt unauffällig mitten im Ort kurz vor der zweiten Bar.
Nachdem die Schlucht im oberen Teil noch relativ weit geöffnet ist, wird Sie nach unten sehr eng und man muss auch schon mal durch relativ enge Stellen oder unter dicken Felsbrocken hinweg.

Insgesamt ist der Weg doch eher schwierig (nix für Dich Uschi). Die Stöcke helfen dabei ungemein, weil Sie zum einen die Trittsicherheit erhöhen und zum anderen die Knie schonen. Ich würde dringend raten die Tour nur mit zwei Stöcken zu machen.
So richtig gefährlich ist die Tour aber kaum. Zum einen ist der Weg sehr stark frequentiert, so dass man im Zweifelsfall schnell gefunden wird, zum anderen gibt es viele anstrengende, aber wenig gefährliche Stellen. An einem Punkt ist die Strecke mit Stahlseilen gesichert. Die haben wir aber gar nicht benutzt.

Im Rother Wanderführer ist die Strecke mit 2:45 Stunden angegeben. Das kommt auch gut hin. Wir laufen eigentlich immer etwas länger als die Rother Angabe, haben aber trotz Pause nur 3 Stunden für den Abstieg gebraucht. Wie man im Detail bei GPSies.com sehen kann, schlängelt sich der Weg ziemlich und man überwindet 600 Höhenmeter.

Das atemberaubende sind natürlich die riesigen Felswände von denen man umgeben ist. Die Vegetation ist dagegen eher unspektakulär. Hin und wieder kommt man an größeren Schilfbeständen vorbei und oft sammelt sich das wenige Wasser das zum Zeitpunkt unserer Wanderung (Mitte Juni) durch den Barranco fliesst zu einem kleinen Teich. Im Rother Wanderführer ist auf 125 Höhenmetern eine Kaskade eingezeichnet. Ich habe schon aufregendere Kaskaden in Vorgärten in Deutschland gesehen.

Nach 3 Stunden erreicht man dann das Meer, dessen Brandung man schon vorher in der Schlucht hören kann. Klares Wasser lädt dort zum Schwimmen ein. Leider hatten wir keine Badesachen dabei und da die Bucht eine beliebte Badebucht (von Ausflugsbooten aus) ist, wollte ich auch nicht ohne Badehose ins Meer springen.

So blieb uns nichts weiter übrig, als neidisch den Badenden zuzusehen die mittlerweile mit dem Boot auf dem wir vorher telefonisch unsere Rückfahrt gebucht hatten angekommen waren. Rechts des Barranco Ausgangs (vom Meer aus gesehen) gibt es auch eine schwarze Sandbucht. Hier besteht aber Steinschlaggefahr. Besser ist es wohl, vom Bootsanleger aus ins Meer zu springen. Dort hängt ein Seil das einem die Rückkehr auf den Anleger erleichtert.

Das Boot selbst betritt man über einen Ausleger. Das Schiff legt nicht wirklich an.
Auf der Rückfahrt nach Los Gigantes fährt man an den imposanten Felsformationen vorbei die diesem Ort seinen Namen gegeben haben.
Eine schöne Überraschung war dann noch der Besuch von 4 Delfinen die sich einen Spass daraus machten in der Bugwelle eines zweiten Ausflugsschiffes zu spielen. Dabei konnte man die Tiere sehr schön beobachten.

In Los Gigantes angekommen sah es allerdings etwas mau aus mit den Busverbindungen zurück nach Masca. Weil es auch etwas unklar war, wann denn nun der nächste Bus nach Santiago del Teide (dort muss man in jedem Fall auf den noch seltener fahrenden Bus 355 nach Masca umsteigen) fahren würde, versuchte ich mein Glück mit Autostop. Nach einer kanppen Stunde in der sengenden Sonne nahm mich dann der Bus mit in dem Angelika schon grinsend wartete.
In Santiago del Teide hatte ich dann mehr Glück und ein junges Paar, das zum Klettern und Wandern nach Masca fuhr nahm mich über die letzte 5 km mit.
Alles in allem war es aber eine sehr schöne Tour, nicht zuletzt auch wegen der schönen Bootstour am Schluss mit den spielenden Delfinen.
Aber wir waren auch rechtschaffen müde am Abend. Nachdem wir noch in einer Tapas Bar am Plaza del Charco ein paar Tapas gegessen hatten und uns danach den Berg zur Wohnung wieder hinaufgequält hatten, fiel ich wie ein Stein ins Bett. Morgen machen wir definitiv einen Ruhetag.


Los Organos / Orotava Tal

Heute sind wir nach einem zünftigen Frühstück zu unserer ersten Wanderung aufgebrochen. Es gab noch eine leichte Verzögerung, weil ich versucht hatte die Strecke vorab auf mein GPS Gerät zu laden. Nach einer Menge heruntergeladener Bytes und vielen Flüchen habe ich es dann aber drangegeben.

Diese ganzen GPS Formate sind nicht für mich geschaffen. Um so erstaunlicher, dass ich es geschafft habe den GPS Track der Wanderung doch noch ins Netz zu stellen: Die ganze Strecke in der Google Maps Ansicht
(alle Bilder lassen sich durch anklicken nochmal in einer vergösserten Ansicht laden)

Die Anfahrt von Puerto de la Cruz nach Aguamansa ist mit ca. 30 Minuten (je nachdem wie man durch das Zentrum von Orotava kommt) schnell erledigt. Hinter Aguamansa geht es dann noch ein Stück in den Wald zu einem Grillplatz/Kinderspielplatz in einem natürlichen Krater. Dort startet dann die Tour zu den Orgelpfeiffen. Der Aufstieg ist auch ein Pilgerpfad, wie man an den Kreuzen am Wegesrand unschwer erkennen kann.

Nach ca. 300 Höhenmetern durch einen dichten Pinienwald mit sehr angenehmen Temperaturen kommt man auf den eigentlichen Höhenweg der oberhalb der bizarren Felsformationen verläuft. Hier erwartete uns aber auch eine böse Überraschung: Ein Schild erklärte unmissverständlich, dass dieser Weg gesperrt sei. Ein deutsches Paar vor uns war gerade drauf und dran den Rückweg anzutreten. Nachdem wir aber beschlossen hatten , das Schild zu ignorieren folgten Sie uns dann später doch noch nach.
Der Höhenweg war das Risiko wert. Herrliche Blicke auf den Teide und eine vielfältige Blütenpracht begleiteten uns auf dem gut ausgebauten Weg der sich immer am Hang entlang schlängelte. Vor allem die prächtigen Wurzrosetten mit Ihren (im aufgeblühten Zustand) grellgelben Blütenständen waren eine Augenweide. Auf dem Bild sieht man ein geschlossenes und ein erblühtes Exemplar.

Nach einer knappen Stunde Wegs kamen wir dann auch an die Stelle, wo gerade Bauarbeiten am gefährlichsten Teilstück des Weges im Gange waren. Das war dann auch gleichzeitig die Erklärung für das Schild mit der Sperrung des Weges. Die Bauarbeiter liessen uns freundlich vorbei und wir waren froh, dass wir uns vom Schild nicht haben abhalten lassen.
Auf dem Foto kann man die Bauarbeiten erkennen. Diese Stelle des Weges ist aber auch die einzige Stelle an der einem etwas mulmig werden kann. Wenn die hölzernen Geländer erst mal fertig sind, kann man auch hier beruhigt die schöne Aussicht geniessen.

Blick auf den Teide.

Immer wieder laden Felsvorsprünge am Wegesrand ein, die schöne Aussicht zu geniessen. Aber auch die dem Berg zugewandte Seite lockt mit dem Blick auf ein Blütenmeer.

Nach gut 3 Stunden endet der Höhenweg an einem letzten schönen Aussichtspunkt. Dort beginnt dann der Abstieg durch den dichten Pinien/Eukalyptus-Wald.
Wieder am 1200 Metern abgekommen, muss man dann über einen breiten Waldweg zurück zum Ausgangspunkt der Strecke. Dabei hat man nochmal einen schönen Blick auf die Felsformationen die den Namen Log Organos geprägt haben.
Eine schöne Strecke. Mit 5 Stunden (inkl. Pausen) aber auch kein leichter Einstieg in unsere Wanderwoche. Morgen gehen wir dafür nur einen kurzen aber heftigen 2,5 Stunden Weg. Aber davon morgen mehr …


Der erste Tag auf Teneriffa

Nach langer Zeit sind wir mal wieder auf Teneriffa gelandet. Nachdem wir sonst eigentlich immer im November auf die Kanaren geflogen sind, haben wir diesmal kurzentschlossen eine Woche Urlaub im Juni in der wir eigentlich zuhause bleiben wollten dazu genutzt mal den Frühsommer auf den Kanaren kennenzulernen.

Wir waren das letzte Mal waren wir vor 6 Jahren in Puerto de la Cruz. Obwohl es uns hier sehr gefallen hat, haben wir den letzten Teneriffa Urlaub in einem kleinen Bergdorf auf der anderen Seite der Insel verbracht.
Dabei ist es in Puerto de la Cruz wunderschön. Vor allem die Plätze der Stadt, allen voran die Plaza del Charco haben ein traumhaftes Flair und laden zum Flanieren und abhängen ein. Hier habe ich bewusst mal das Bild eines kleineren Kirchplatzes in der Nähe des Plaza del Charco reingestellt, der Plaza La Iglesia bei Nacht.
Nach der Ankunft sind wir denn dann auch erstmal schön essen gewesen und haben danach auf der Plaza del Charco noch einen Cafe Solo getrunken.
Danach sind wir zurückgelaufen in das Appartment von Uschi und Heinz bei denen wir netterweise wohnen dürfen.

Der erste Urlaubstag war denn auch der Erkundung der Wohnung und der lokalen Gegebenheiten und dem Einkauf gewidmet. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir auf den Bauernmarkt von Tacoronte gefahren und haben uns mit lecken Zutaten und jeder Menge Orangen ein gedeckt. In der Wohnung gibt es eine Zitruspresse, die wird im Urlaub auf Hochtouren laufen !
Dann waren wir noch im Botanico, den botanischen Garten von Puerto de la Cruz. Dieser wurde ursprünglich 1788 von Carlos III. als Akklimatisierungsgarten für die Pflanzen aus seinen Überseekolonien eingerichtet. Später sollten die Pflanzen dann von den Kanaren auf das spanische Festland überführt werden. Das schlug aber fehl und übrig blieb die Übergangslösung.
Der Botanico ist – zusammen mit dem botanischen Garten in Palermo/Sizilien – der schönste botanische Garten den ich kenne.

Vor allem der beeindruckende Ficus der eigenlich nur noch aus riesenhaften Luftwurzeln besteht oder so eindrucksvolle Exoten wie der Feigenbaum aus dem Himalaya machen diesen Garten wirklich einzigartig.
Mit einem guten Roman in der Hand, kann man schon mal einen gemütlichen Nachmittag in so einem hübschen Garten vertrödeln. Aber morgen ist es dann vorbei mit dem faulenzen und wir werden Teneriffa erwandern. Wir haben schon gehört, dass in den Canádas die Tajinaste (bis zu 3 Metern hohe Blütenpyramiden) blühen sollen und freuen uns auf eine Insel im Frühsommerkleid.


Der schickste Timer

Eigentlich habe ich das Dashboard von Mac OS X nie ernsthaft benutzt, aber als ich über den kleinen Timer von Nitram+Nunca gestolpert bin, habe ich meine Meinung geändert.
Das Ding ist so schick anzusehen und so intuitiv zu bedienen. Da kann man einfach nicht nein sagen.
Wenn der Timer abgelaufen ist, startet dezent ein Song aus der iTunes Library und erinnert an die abgelaufene Zeit.

[Update] Mittlerweile ist der Timer kein Dashboard Widged mehr, sondern eine normale App die über den Finder bzw. über das neue Launchpad gestartet werden kann. Der Timer ist als App im MacAppstore erhältlich  und kostet 0,79 cent. Ein Preis der für den schicken Timer völlig in Ordnung ist.

 Minutes Timer App im Mac App Store

Mac mini aufgerüstet

Da im Moment das RAM extrem günstig ist, habe ich kurzerhand einen RAM Ringtausch bei meinen Mac Rechnern vorgenommen.

Dafür habe ich zunächst bei Crucial mal ein Pärchen 2GB DDR2 RAM Riegel für meinen weisses MacBook bestellt. Bei Crucial kann man das RAM für Mac Rechner über ein sehr komfortables Menüsystem ermitteln lassen. Damit ist man sehr sicher, dass man auch das passenden RAM für seinen Rechner bestellt.

Crucial RAM Package

Der Preis für eine DDR2 RAM Aufrüstung ist (Stand 12/2008) mit 47,60 EUR inkl. MwSt. und 7 EUR Fracht aus England für 4GB (2x 2GB DDR2 RAM) sehr günstig. Am 21.12. (Sonntag) bestellt, und am 24.12. morgens stand der UPS Wagen vor der Tür um das RAM abzuliefern. 

Im weissen MacBook waren die beiden Riegel schnell eingebaut. Wie zu erwarten war, gab es keine Probleme mit dem RAM. 

Nun sollte das alte RAM aus dem MacBook (2x 1GB RAM) in meinen Mac Mini wandern, der mit 2x 512MB doch etwas karg ausgestattet ist. Rückseite Mac Mini offen

Also musste wieder der Spachtel aus dem Keller geholt werden und die etwas diffizile Gehäuseöffnung stand mir bevor. Zum Glück gibt es bei MacNotes eine ausgezeichnete Anleitung wie man den Mac Mini öffnet um die Festplatte auszutauschen. Befolgt man die Anleitung, liegt auch das RAM offen und man kann probemlos die beiden Riegeln herausnehmen und gegen neue austauschen.

Mac Mini offen

Es ist immer wieder eine kleiner Nervenkitzel wenn man den kleinen Mac wieder in seine weisse Keksdose drückt. Aber zum Glück ist alles gut gegangen und auch das alte RAM aus dem MacBook wurde im Mac Mini problemlos erkannt. 

So, nun wo mein Mac Mini mit 2 GB RAM und einer 400GB Festplatte gut bestückt ist, kann eigentlich das Update für den kleinen Mac kommen 😉