Los Organos / Orotava Tal

Heute sind wir nach einem zünftigen Frühstück zu unserer ersten Wanderung aufgebrochen. Es gab noch eine leichte Verzögerung, weil ich versucht hatte die Strecke vorab auf mein GPS Gerät zu laden. Nach einer Menge heruntergeladener Bytes und vielen Flüchen habe ich es dann aber drangegeben.

Diese ganzen GPS Formate sind nicht für mich geschaffen. Um so erstaunlicher, dass ich es geschafft habe den GPS Track der Wanderung doch noch ins Netz zu stellen: Die ganze Strecke in der Google Maps Ansicht
(alle Bilder lassen sich durch anklicken nochmal in einer vergösserten Ansicht laden)

Die Anfahrt von Puerto de la Cruz nach Aguamansa ist mit ca. 30 Minuten (je nachdem wie man durch das Zentrum von Orotava kommt) schnell erledigt. Hinter Aguamansa geht es dann noch ein Stück in den Wald zu einem Grillplatz/Kinderspielplatz in einem natürlichen Krater. Dort startet dann die Tour zu den Orgelpfeiffen. Der Aufstieg ist auch ein Pilgerpfad, wie man an den Kreuzen am Wegesrand unschwer erkennen kann.

Nach ca. 300 Höhenmetern durch einen dichten Pinienwald mit sehr angenehmen Temperaturen kommt man auf den eigentlichen Höhenweg der oberhalb der bizarren Felsformationen verläuft. Hier erwartete uns aber auch eine böse Überraschung: Ein Schild erklärte unmissverständlich, dass dieser Weg gesperrt sei. Ein deutsches Paar vor uns war gerade drauf und dran den Rückweg anzutreten. Nachdem wir aber beschlossen hatten , das Schild zu ignorieren folgten Sie uns dann später doch noch nach.
Der Höhenweg war das Risiko wert. Herrliche Blicke auf den Teide und eine vielfältige Blütenpracht begleiteten uns auf dem gut ausgebauten Weg der sich immer am Hang entlang schlängelte. Vor allem die prächtigen Wurzrosetten mit Ihren (im aufgeblühten Zustand) grellgelben Blütenständen waren eine Augenweide. Auf dem Bild sieht man ein geschlossenes und ein erblühtes Exemplar.

Nach einer knappen Stunde Wegs kamen wir dann auch an die Stelle, wo gerade Bauarbeiten am gefährlichsten Teilstück des Weges im Gange waren. Das war dann auch gleichzeitig die Erklärung für das Schild mit der Sperrung des Weges. Die Bauarbeiter liessen uns freundlich vorbei und wir waren froh, dass wir uns vom Schild nicht haben abhalten lassen.
Auf dem Foto kann man die Bauarbeiten erkennen. Diese Stelle des Weges ist aber auch die einzige Stelle an der einem etwas mulmig werden kann. Wenn die hölzernen Geländer erst mal fertig sind, kann man auch hier beruhigt die schöne Aussicht geniessen.

Blick auf den Teide.

Immer wieder laden Felsvorsprünge am Wegesrand ein, die schöne Aussicht zu geniessen. Aber auch die dem Berg zugewandte Seite lockt mit dem Blick auf ein Blütenmeer.

Nach gut 3 Stunden endet der Höhenweg an einem letzten schönen Aussichtspunkt. Dort beginnt dann der Abstieg durch den dichten Pinien/Eukalyptus-Wald.
Wieder am 1200 Metern abgekommen, muss man dann über einen breiten Waldweg zurück zum Ausgangspunkt der Strecke. Dabei hat man nochmal einen schönen Blick auf die Felsformationen die den Namen Log Organos geprägt haben.
Eine schöne Strecke. Mit 5 Stunden (inkl. Pausen) aber auch kein leichter Einstieg in unsere Wanderwoche. Morgen gehen wir dafür nur einen kurzen aber heftigen 2,5 Stunden Weg. Aber davon morgen mehr …


Der erste Tag auf Teneriffa

Nach langer Zeit sind wir mal wieder auf Teneriffa gelandet. Nachdem wir sonst eigentlich immer im November auf die Kanaren geflogen sind, haben wir diesmal kurzentschlossen eine Woche Urlaub im Juni in der wir eigentlich zuhause bleiben wollten dazu genutzt mal den Frühsommer auf den Kanaren kennenzulernen.

Wir waren das letzte Mal waren wir vor 6 Jahren in Puerto de la Cruz. Obwohl es uns hier sehr gefallen hat, haben wir den letzten Teneriffa Urlaub in einem kleinen Bergdorf auf der anderen Seite der Insel verbracht.
Dabei ist es in Puerto de la Cruz wunderschön. Vor allem die Plätze der Stadt, allen voran die Plaza del Charco haben ein traumhaftes Flair und laden zum Flanieren und abhängen ein. Hier habe ich bewusst mal das Bild eines kleineren Kirchplatzes in der Nähe des Plaza del Charco reingestellt, der Plaza La Iglesia bei Nacht.
Nach der Ankunft sind wir denn dann auch erstmal schön essen gewesen und haben danach auf der Plaza del Charco noch einen Cafe Solo getrunken.
Danach sind wir zurückgelaufen in das Appartment von Uschi und Heinz bei denen wir netterweise wohnen dürfen.

Der erste Urlaubstag war denn auch der Erkundung der Wohnung und der lokalen Gegebenheiten und dem Einkauf gewidmet. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir auf den Bauernmarkt von Tacoronte gefahren und haben uns mit lecken Zutaten und jeder Menge Orangen ein gedeckt. In der Wohnung gibt es eine Zitruspresse, die wird im Urlaub auf Hochtouren laufen !
Dann waren wir noch im Botanico, den botanischen Garten von Puerto de la Cruz. Dieser wurde ursprünglich 1788 von Carlos III. als Akklimatisierungsgarten für die Pflanzen aus seinen Überseekolonien eingerichtet. Später sollten die Pflanzen dann von den Kanaren auf das spanische Festland überführt werden. Das schlug aber fehl und übrig blieb die Übergangslösung.
Der Botanico ist – zusammen mit dem botanischen Garten in Palermo/Sizilien – der schönste botanische Garten den ich kenne.

Vor allem der beeindruckende Ficus der eigenlich nur noch aus riesenhaften Luftwurzeln besteht oder so eindrucksvolle Exoten wie der Feigenbaum aus dem Himalaya machen diesen Garten wirklich einzigartig.
Mit einem guten Roman in der Hand, kann man schon mal einen gemütlichen Nachmittag in so einem hübschen Garten vertrödeln. Aber morgen ist es dann vorbei mit dem faulenzen und wir werden Teneriffa erwandern. Wir haben schon gehört, dass in den Canádas die Tajinaste (bis zu 3 Metern hohe Blütenpyramiden) blühen sollen und freuen uns auf eine Insel im Frühsommerkleid.


Abschlusstour zur Schusterhütte

Am Freitag sind wir nochmal zu einer gemeinsamen Abschlusstour zur Schusterhütte aufgebrochen. Ein gemütlicher Start um 9:30 Uhr führte uns zunächst mit dem VW Bus bis ans Ende des Tales. Da waren wir bisher auch noch nicht gewesen. Die ältesten Höfe des Tales, ein wassergetriebenes Sägewerk und eine wunderschöne Aussicht auf die 3000er am Ende des Talkessels kennzeichnen diesen Teil des Tales.

Kuh auf der Kaserfeld Alm

Kuh auf der Kaserfeld Alm

Auf einer Höhe von 1700m wurde dann geparkt und es ging auf sanft ansteigenden Wanderwegen hinauf zur Kaserfeld Alm. Dort hat Angelika den Almbauern erstmal gründlich zur Milchbearbeitung auf einer Alm ausgefragt und sich die Zentrifuge genauer angesehen.

Die kurze Rast an der Alm war vor allem für die mitwandernden Italiener vonnöten, denn der Italiener geht nicht ganz so schnell bergauf.

Aufstieg zur Schusterhütte

Aufstieg zur Schusterhütte

Über einen weiteren sanften Anstieg ging es dann weiter zur wunderschön gelegenen Schusterhütte. Dort gab es dann eine lange Rast und Roland spielte ein paar Heimatlieder auf dem Akkordeon.

Roland am Akkordeon

Roland am Akkordeon

Nach ein paar Wein und einem leckeren Zirbenschnaps ging es dann auf einer anderen, ebenfalls leichteren Route hinunter ins Flatschbergtal. Eine schöne Aussicht auf das Hasenohr (3257m) macht Lust diesen Berg einmal zu besteigen.

Blick ins Flatschbergtal

Blick ins Flatschbergtal

Gegen 17:00 Uhr erreichten wir den Bus und der letzte Wandertag im Ultental war zuende. Und ich kann hier nur sagen: Schön wars ! Wir waren sicher nicht das letzte Mal im Sommer im Ultental. Es warten noch einigen Berge darauf von uns bestiegen zu werden und wir planen schon die nächste Wandertour ins Ultental. Diesmal vielleicht zusammen mit Jutta und Peter.

Die Schusterhütte auf 2310m

Die Schusterhütte auf 2310m

Aufstieg zum Hohen Dieb 2730m

Nachdem wir ja gestern eine eher geruhsame Almentour gemacht haben, stand heute wieder eine richtige Tour auf dem Plan. Der Hohe Dieb soll das „Dach“ des Ultental Urlaubs werden. Start waren wieder die Höfe auf dem Larcherberg. Von da aus ging es hoch zur Riemer Alm und dann weiter auf dem Weg Nummer 4 in Richtung Hoher Dieb. Der Aufstieg verläuft weitestgehend harmlos in einem hübschen Seitental.

Aufstieg zum Hohen Dieb

Aufstieg zum Hohen Dieb

Dabei hat man den Berg immer schon links im Blick.

Der Hohe Dieb

Der Hohe Dieb

Nach dem Start auf 1700m braucht man ca. 3 Stunden bis auf 2400m zu den Kofelraster Seen die am Fusse des Hohen Diebes liegen. Eiskaltes, glasklares Wasser. Leider viel zu kalt zum Baden.

Einer der Kofelraster Seen

Einer der Kofelraster Seen

Am ersten See vorbei wollten wir eigentlich noch an den zweiten See gehen um von da aus über die Alternativroute 15/15a zum Gipfel aufzusteigen. Aber der zweite See war nur über einen recht steilen Abstieg zu erreichen. Da ich auch nicht sicher war, ob es sich bei dem Abstieg wirklich um die richtige Route handelte, sind wir dann doch direkt über die Route 4 aufgestiegen.

Aufstieg zum Gipfel über Route 4

Aufstieg zum Gipfel über Route 4

Ein knackiger Aufstieg, wie man auf dem obigen Bild auch sehen kann. Ich war froh, dass ich trotz meiner lädierten Hände beide Leki Stöcke dabei hatte, im oberen Abschnitt war das eine grosse Hilfe. Nach einer weiteren Stunde Aufstieg haben wir dann den Gipfel erreicht.

Am Gipfelkreuz des Südgipfels

Am Gipfelkreuz des Südgipfels

Belohnt wurden wir mit einem herrlichen Blick auf die umliegende Berglandschaft. Am Gipfel waren jede Menge anderer Bergsteiger. Vor allem Einheimische hatten das herrliche Wetter zu einem Ausflug auf den hohen Dieb genutzt.

Vom südlich gelegenen Gipfel sind wir nach kurzer Rast noch auf den Hauptgipfel aufgestiegen. Von da aus dann über den ursprünglich geplanten 15er Weg wieder hinunter zu den Seen. Das war aber leider eine Schnappsidee. Der Abstieg war stellenweise eine echte Kraxelei und die Route hat auch landschaftlich wenig zu bieten.

Selbstauslöserbild beim Aufstieg

Selbstauslöserbild beim Aufstieg

Durch diesen Umweg wurde es dann auch recht spät, so dass wir erst gegen 16:00 Uhr wieder an der Riemer Alm ankamen. Das war eindeutig die anstrengenste Tour des Urlaubs. 28 km lang, 6 Stunden Gehzeit und über 1000 Höhenmeter mit unseren Alternativrouten. Meine Füsse, die von der ersten langen Tour schon arg mitgenommen waren sind jetzt wirklich mit Blasen übersäht und ich bin froh, dass wir morgen wieder eine Kaffeetour machen werden.

So sieht das Skigebiet im Sommer aus

Auf der heutigen Alm Tour hatten wir auf der zweiten Hälfte der Strecke eine wunderschönen Blick auf das Skigebiet im Ultental. Für ein Skigebiet im Sommer sah es gar nicht so schlimm aus.

skigebiet Schwemmalm im Sommer

skigebiet Schwemmalm im Sommer

Auf der langen Abfahrt unterhalb des alten Dreier Sessels waren auch Kühe zu sehen, das kann man aber auf diesen Bildern nicht so gut erkennen.
Man kann auf dem Bild alle Pisten sehen, bis auf die neue Abfahrt zur Schwemalm. Sehr schön zu sehen: die beiden Ziehwege zum und vom Gasthaus Moritz. Darüber ein Wasserresevoir aus dem die Schneekanonen Ihren Nachschub beziehen.

Blick hinunter auf Gasthaus Moritz

Blick hinunter auf Gasthaus Moritz

Lustig fand ich besonders den Blick auf das Gasthaus Moritz von oben. So hoch liegt es ja dann doch nicht.
Auf dem letzten Bild kann man den alten Zweiersessel erkennen der zur Mittelstation hochläuft. Ganz interessant, das Skigebiet mal von oben zu sehen. Die Aufnahmen sind vom Berg gegenüber im Gebiet um die Riemer Alm herum entstanden.

schwemmalm Mittelstation mit 2er Sessel

schwemmalm Mittelstation mit 2er Sessel

Alm Tour (Marschnell und Riemer Alm)

Nach der gestrigen Tour sollte es heute mal etwas ruhiger zugehen. So sind wir nach einem späten Frühstück so gegen 9:30 Uhr zu einer Almenwanderung aufgebrochen. Zuvor hatten wir bei Roland schon nachgefragt, welches denn die schönste Alm im Ultental sei. Seine Antwort: die Pfandelalm. Da die aber am Südrand des Ultentals liegt und wir nicht wieder den steilen Waldabstieg machen wollten, haben wir die zweitschönste Alm ins Auge gefasst: Die Riemer Alm.

Aufstieg zu Marschnell in einem Seitental

Aufstieg zu Marschnell in einem Seitental

Dazu sind wir zunächst mal auf den Larcher Berg gefahren. Bei der Siedlung Simian auf 1700m haben wir den Wagen stehen lassen. Dann ging es in einem schönen Seitental, immer parallel zu einem Bachlauf hinauf zur ersten Zwischenstation der Alm Marschnell. Jetzt wissen wir auch endlich wonach all die Zimmer im Alpenhof benannt wurden.

Kurz vor der Marschnell Alm

Kurz vor der Marschnell Alm

Die Marschnell selbst (2200m) ist eher klein. Es wird gerade an einem neuen Almgebäude gebaut. Nach einem kurzen Tee aus lustigen Blechtassen sind wir wieder aufgebrochen zu unserem endgültigen Ziel, der Riemer Alm.

Ein weiterer Ausblick auf die Dolomiten

Ein weiterer Ausblick auf die Dolomiten

Auf einem Kammweg ging es dann weiter. Zunächst mit einem tollen Ausblick auf die Dolomiten, später dann mit einem schönen Blick auf das Skigebiet Schwemmalm und ins hintere Ultental.

Das erste Selbstauslöserbild des Urlaubs

Das erste Selbstauslöserbild des Urlaubs

Der Pfad war die ganze Zeit super gekennzeichnet und sehr leicht zu gehen. Genau das richtige nach der gestrigen Tour.

Nach knapp 45 Minuten ruhiger Gehzeit haben wir dann die Riemer Alm erreicht. Und es war wie immer ein guter Tipp von Roland. Die Alm ist wirklich wunderschön. Sie liegt auf 2000m und ist ein sehr altes gebäude das liebevoll instandgehalten wird. Der Wirtsbetrieb ist schon eher professionell und es gibt auch einen sehr leckeren Kaiserschmarrn.

Die Riemer Alm

Die Riemer Alm

Genau das haben wir gesucht ! So saßen wir erst mal eine gute Stunde vor der Alm und haben es uns gut gehen lassen in der strahlenden Sonne. Immer mit Blick auf die westlichen und südlichen Berge die das Ultental umgeben. Was kann es schöneres geben ?

Vor der Riemer Alm in der Sonne

Vor der Riemer Alm in der Sonne

Nichts für Warmduscher

Der Alpenhof bietet nicht nur im Winter ein lustiges Ferienprogramm für seine Gäste, nein auch im Sommer gibt es Angebote zu gemeinsamen Wanderungen mit Roland und Armin vom Hotel Unterpichel.
Die Tour die für den Dienstag geplant war hatte es aber in sich. Vorweg muss man sagen: Roland hat diese Tour selbst auch zum ersten Mal gemacht und ich glaube er hat sich da mit den Entfernungen doch etwas verhauen.

Die Wandergruppe mit Roland an der Spitze

Die Wandergruppe mit Roland an der Spitze

Aber der Reihe nach. Die Tourdaten die am Montag verteilt wurden machten es schon klar: Nichts für Warmduscher ! Drei Anstiege, 21,8 km Tourenlänge und knapp 1500 m Höhenunterschied warteten auf die Teilnehmer. Start morgens um 8:30 Uhr.
Mit zwei VW Bussen ging es zunächst bis auf 1800m zur Arzlahner Alm. Von da aus ging es dann Punkt 9:00 Uhr auf die Strecke. Es hatten sich eine ganze Menge Leute zusammengefunden, am Anfang waren wir 19 Teilnehmer von denen aber schon am Anfang 2 absprangen um eine kleinere Runde zu gehen. Die waren schlau !

Abstieg zum See

Abstieg zum See

Der Rest ging dann hoch auf 2500 m. Ab dem höchsten Punkt der Wanderung ging es dann zunächst mal stetig bergab, immer mit einen wunderschönen Blick auf die Dolomiten auf die wir praktisch die ganze Zeit zugingen. Das Tal selbst durch das wir gingen war auch wunderschön und abgelegen. Wir haben die ersten 4 Stunden keine anderen Wanderer getroffen, obwohl das Wetter ausgezeichnet war.

Blick auf die Dolomiten

Blick auf die Dolomiten

Das Tempo in dem die Tour angegangen wurde war allerdings die ganze Zeit recht hoch. Schnell bildeten sich zwei Gruppen: Die schnellen die kaum zu bremsen waren und die Nachzügler, eine Gruppe von 7 Personen zu denen auch Angelika und ich zählten. Nicht dass wir noch nie auf einem Berg gewesen wären, aber dieses Tempo war uns dann doch zu hoch. Als wir dann gegen 14:00 Uhr die Alm erreichten an der wir die erste Rast einlegen wollten, hingen wir dem straffen Zeitplan schon eine Stunde hinterher. Es wurde dann schnell klar, dass wir den dritten Gipfel nicht mehr schaffen würden und wir beschlossen nach Proveis abzusteigen. Eine gute Entscheidung. Auch so haben wir noch bis 17:20 Uhr gebraucht bis uns die Busse an der Kirche von Proveis wieder eingesammelt hatten.

Angelika hat keine Zeit für die Aussicht

Angelika hat keine Zeit für die Aussicht

Alles in allem eine sehr schöne Tour, aber auch sehr anspruchsvoll und etwas zu schnell für uns. Am Abend waren wir dann natürlich total erschlagen und haben uns nach dem Essen sofort aufs Zimmer begeben. Morgen machen wir wirklich eine Kaffeetour !

Am Ende. Geschafft und Glücklich

Am Ende. Geschafft und Glücklich

Das Tal ohne Schnee

Nun sind wir also zum ersten Mal im Sommer im Ultental. Auch sehr schön ! Alles ist unglaublich grün hier, was sicher auch daran liegt, dass es in der Gegend sehr viel Wasser gibt. Und wenn es denn dann doch mal knapp wird mit dem Wasser, dann gibt es ja immer noch die ganzen Stauseen hier im Tal.

Blick auf den Zoggler Stausee

Blick auf den Zoggler Stausee

Als erste Tour, quasi zum Einlaufen wollten wir zunächst mal nur das Tal hochlaufen und zum Ende des Tals gelangen. Aber wie das schon immer war: Eine echte Kaffeetour will uns nicht so recht gelingen.

Angelika auf dem Ultener Höhenweg

Angelika auf dem Ultener Höhenweg

Da uns der Seeweg zu öde war, fanden wir uns sehr schnell auf dem Ultener Höhenweg wieder. Der führt letzten Endes zur Schwemmalm hoch, aber so weit sind wir dann doch nicht gegangen. Immer mit Blick auf den Stausee und vorbei an sehr hübschen Bauernhäusern mit blühenden Mohnblumen davor sind wir langsam bis auf 1500m aufgestiegen und das war für den ersten Tag dann schon ganz ordentlich.

Mohnblume am Wegesrand

Mohnblume am Wegesrand

Auf Höhe von St. Nikolaus sind wir dann abgestiegen und haben noch ein Reh gesichtet das auch Gefallen an den saftigen Bergwiesen gefunden hatte. Am See ging es dann sanft abfallend wieder zurück. Ein schöner erster Tag im Ultental.

Ein Reh auf Abwegen

Ein Reh auf Abwegen