Google Plus – Angesagte Beiträge ausblenden

Ich nutze Google+ jetzt schon eine Weile und finde die meisten Eigenschaften auch sehr gut. Auf jeden Fall komme ich viel besser mit Google+ klar als mit Facebook. Das habe ich leider noch nie verstanden. Vielleicht erklärt es mir ja irgendwann mal jemand…

Bei Google+ nervt mich allerdings auch eine Sache, und zwar die Anzeige von „angesagten Beiträgen“. Ich frage mich, was die eigentlich in meiner Timeline zu suchen haben.

Nun muss ich allerdings auch zugeben, dass ich Google+ fast nur mobil über Android Geräte nutze. Da ist es in der Tat nicht möglich die angesagten Beiträge zu deaktivieren.

Aber in der Web Ansicht ist das kein Problem. Also wie macht man das ?

Man geht auf Google+ und dort auf den Bereich „Entdecken“. Dort werden dann nur „angesagte Beiträge“ angezeigt.

Oben rechts ist ein Schieberegler, mit dem man nun einstellen kann, wieviele angesagte Beiträge man in seiner Timeline sehe will. Wenn man den Schieberegler ganz nach links schiebt, heisst das, dass man gar keine angesagten Beiträge mehr sehen will.

 

 

 

 

Ganz ehrlich, manchmal finde ich es auch ganz interessant durch interessante neue Beiträge zu blättern, aber wenn ich sehen möchte was in meinen Kreisen so los ist, dann will ich auch genau das sehen: Meine Kreise und sonst nix.

Wenn jemand einen Weg kennt, das auch in einem iOS oder Android Client einzustellen bin ich für einen Hinweis dankbar.

 

Top 10 Android Apps Teil 2 WeatherPro

Eine der meistgenutzten Anwendungen auf meinem Androiden ist neben dem unvermeidlichen RSS Reader natürlich eine gute Wettervorhersage App.

Hier hatte ich, vom iPhone kommend, das Glück, dass die beste Wetter App für das iPhone auch in der Android Welt verfügbar ist. Dabei handelt es sich um WeatherPro von der MeteoGroup, dass es im Übrigen für fast alle anderen mobilen Plattformen gibt, sogar für Windows Phone 7.

Das Programm hat ein sehr prägnantes blaues Design. Beim Start der Anwendung holt sich die App das aktuelle Wetter für die gerade eingestellte Stadt. Das dauert je nach Qualität der Internetverbindung schon mal einen Moment. Dafür wird man danach aber auch mit einer detaillierten Wettervorhersage für die nächsten 8 Tage belohnt.

Startbildschirm von WeatherPro

Ab dem vierten Tag sollte man die angezeigten Daten naturgemäß nicht mehr für bare Münze nehmen. Auch die Meteogroup kann nicht zaubern und so weit in die Zukunft blicken.

Wählt man einen Tag aus, wechselt die Anzeige in eine detaillierte Tagesübersicht, welche das Wetter in 3 Stunden Schritten anzeigt. Gerade diese Anzeige ist eine der Stärken des Programms, da es eine Planung des Tages sehr erleichtert. Ist ab 16:00 Uhr Regen angesagt, macht man den Spaziergang an diesem Tag besser etwas zeitiger.

Neben diesen Temperatur- und Wetteranzeigen gibt es noch Bildschirme mit einem Satelitenbildfilm der Wolkenentwicklung sowie ein Regenradar. Das nutze ich aber eher selten. Bei diesen Ansichten wird der aktuell ausgewählte Ort deutlich markiert, so dass der lokale Bezug nie verloren geht.

Die Orte kann man bei WeatherPro sehr komfortabel suchen. Die Suche ist dabei sehr fehlertolerant und auch kleinere Orte werden gefunden.

Seit einem der letzten Updates gibt es endlich auch ein Desktop Widged das immer den Ort anzeigt der zuletzt in WeatherPro ausgewählt wurde.

Alles in allem habe ich festgestellt, dass die Vorhersagen in WeatherPro sehr genau sind. Natürlich kann sich Wetter auch mal kurzfristig ändern. In aller Regel treffen die Vorhersagen, die dieses Programm trifft recht genau zu, zumindest solange es sich auf die kommenden 3 Tage bezieht.

Das Programm gibt es im Android Market und es kostet angemessene 2,99 EUR.

Von Köln nach Vada (Womo 2009 / 01)

Nun ist Sie also gestartet. Unsere erste Reise in einem Wohnmobil. Nachdem wir uns in 2009 lange nicht entscheiden konnten was wir im Urlaub so machen, haben wir uns dann endlich entschlossen mal einen Wohnmobil Urlaub auszuprobieren.
Also wurde kurzerhand bei der Freizeit AG ein La Strada Avanti L gemietet (79 EUR pro Tag) und ab ging es in den Süden.


Hier sieht man Angelika am Steuer auf der Hinfahrt am 13.09.2009.

Das bepacken des Wohnmobils hatten wir und irgendwie auch einfacher vorgestellt. Nachdem wir den Wagen am Samstag gegen mittag abgeholt hatten, ging es los mit der Beladung. Aber das stellt man sich einfacher vor als es dann letztlich ist. Man hat ja so unglaublich viel Platz. Da fallen einem dann immer mehr Sachen ein, die man sicherheitshalber doch noch mitnehmen will. Auf jeden Fall sind wir dann letztlich erst am Sonntag morgen losgekommen.


Die erste Etappe der Reise ging dann erstmal nur bis in die Schweiz, genauer gesagt zum Rheinfall bei Schaffhausen. Wir fanden gleich einen guten Wohnmobil Stellplatz in der Nähe des Rheinfalls den wir Nachts rauschen hören konnten.
Der erste Abend in unserem rollendem Hotel war dann auch ganz gemütlich. Nach einer Brotzeit haben wir einen ruhigen Abend bei einer leckeren Flasche Rotwein im Wagen verbracht. Es wird ja im September schon relativ früh dunkel und kühl.

Am nächsten Tag haben wir dann unsere Fahrräder vom Wagen geholt und sind am Rhein entlang bis Stein am Rhein geradelt. Leider war das Wetter an diesem Tag schon etwas durchwachsen. Der Radweg in Richtung Bodensee führt nur teilweise am Rhein entlang. Oft muss man relativ weit ins Landesinnere ausweichen und auch relativ steile Anstiege bewältigen.


Stein am Rhein ist die Stelle, wo der Rhein den Bodensee verlässt. Ein sehr schönes historisches Örtchen mit bunten Fassaden an malerischen Fachwerkhäusern. Da das Wetter aber immer schlechter wurde und gerade ein Schiff in Richtung Schaffhausen ablegte, entschlossen wir uns rasch die Rückfahrt nicht mehr entlang, sondern auf dem Rhein zu machen.
Eine gute Entscheidung, denn schon während der Bootstour fing es dann an zu regen.
Nach einem kurzen Imbiss in Schaffhausen klarte es aber zum Glück wieder auf und wir konnten in der Sonne das letzte Stück am Rhein zurück zum Stellplatz radeln.

Von Schaffhausen aus ging es dann weiter in Richtung Süden. Das Wetter wurde dabei leider immer trübseliger und gipfelte in Schneeschauern als wir den Gotthard Pass (2019m) erreichten. Hier wollten wir zum ersten Mal „wild“ mit dem Wohnmobil übernachten um dann am nächsten Tag weiter in Richtung Comer See zu fahren.

Zum Glück ist am Gotthard ein Herberge die auch geöffnet hatte. So bekamen wir in der Kälte und dem Schneegestöber wenigstens noch ein warme Mahlzeit serviert. Danach mussten wir uns dann wieder zum Wohnmobil durchkämpfen das wir etwas abseits am Gipfelsee geparkt hatten. Zum Glück hat so ein Wohnmobil eine prima Gasheizung die wir dann in dieser Nacht auch durchgehend eingeschaltet hatten.


Am Dienstag morgen war der Schneefall dann wieder in Regen übergegangen und wir verliessen relativ zügig den unwirtlichen Pass in Richtung Süden. Unser angestrebtes Ziel, der Comer See lag aber auch in Wolken und nach der kalten Nacht war uns beiden jetzt endlich mal nach etwas wärmeren Wetter zumute und so fuhren wir direkt weiter in Richtung Toskana.

Der Empfehlung von Ralf und Andrea folgend, peilten wir den Campingplatz Tri Pesce in Vada an. Das liegt südlich von Livorno an der toskanischen Mittelmeerküste. Eine gute Wahl. Zwar erwischte uns auch hier direkt in der ersten Nacht ein schweres Gewitter, das sich auch bis in den nächsten Tag hineinzog, aber es war relativ warm dabei und wie man dem Regen im Wohnmobil entkommt hatten wir ja mittlerweile gelernt.


Erst am nachmittag des folgenden Tages klarte es auf und wir konnten unsere ersten Stunden am Strand verbringen. Die etruskische Küste ist wirklich sehr schön, es riecht überall mediterran nach Pinien und anderen würzigen Aromen (vor allem nach starken Regenfällen ;-)) und der Sand ist weiss und feinkörnig.

In der zweiten Nacht gab es dann erneut Gewitter und so langsam zweifelten wir an unserer Entscheidung, so spät im Jahr noch einen Campingurlaub zu machen.


Am Freitag war es dann aber trocken und wir konnten das Meer und den schönen Campingplatz nochmal geniessen. Praktischweise hatten wir unseren Gasgrill eingepackt. Da Holzkohlefeuer auf dem Campingplatz verboten waren, waren wir sozusagen perfekt ausgerüstet. So gab es an einem Abend lecken Fisch und am anderen Abend Gambas vom Gasgrill. So schmeckt Italienurlaub am besten…


Wanderung Masca Schlucht

Heute stand die Masca Schlucht auf dem Programm. Eine relative kurze Wanderung die von Masca hinab zum Meer führt. Dabei wandert man durch eine atemberaubende Schlucht deren Felswände sich über Dir zu schliessen scheinen.
Das Wetter spielte auch mit, am frühen Morgen (7:00 Uhr) war es zwar noch etwas bedeckt, aber das riss dann schnell auf.

Nach einer Autofahrt von einer knappen Stunde, davon die letzten 5 km auf einer abenteuerlich schmalen Strasse ist man im kleinen Weiler Masca. Hier gibt es nur ein paar Häuser, eine kleine Kirche und einen beeindruckenden Baum auf dem Kirchplatz. Der Einstieg in die Schlucht liegt unauffällig mitten im Ort kurz vor der zweiten Bar.
Nachdem die Schlucht im oberen Teil noch relativ weit geöffnet ist, wird Sie nach unten sehr eng und man muss auch schon mal durch relativ enge Stellen oder unter dicken Felsbrocken hinweg.

Insgesamt ist der Weg doch eher schwierig (nix für Dich Uschi). Die Stöcke helfen dabei ungemein, weil Sie zum einen die Trittsicherheit erhöhen und zum anderen die Knie schonen. Ich würde dringend raten die Tour nur mit zwei Stöcken zu machen.
So richtig gefährlich ist die Tour aber kaum. Zum einen ist der Weg sehr stark frequentiert, so dass man im Zweifelsfall schnell gefunden wird, zum anderen gibt es viele anstrengende, aber wenig gefährliche Stellen. An einem Punkt ist die Strecke mit Stahlseilen gesichert. Die haben wir aber gar nicht benutzt.

Im Rother Wanderführer ist die Strecke mit 2:45 Stunden angegeben. Das kommt auch gut hin. Wir laufen eigentlich immer etwas länger als die Rother Angabe, haben aber trotz Pause nur 3 Stunden für den Abstieg gebraucht. Wie man im Detail bei GPSies.com sehen kann, schlängelt sich der Weg ziemlich und man überwindet 600 Höhenmeter.

Das atemberaubende sind natürlich die riesigen Felswände von denen man umgeben ist. Die Vegetation ist dagegen eher unspektakulär. Hin und wieder kommt man an größeren Schilfbeständen vorbei und oft sammelt sich das wenige Wasser das zum Zeitpunkt unserer Wanderung (Mitte Juni) durch den Barranco fliesst zu einem kleinen Teich. Im Rother Wanderführer ist auf 125 Höhenmetern eine Kaskade eingezeichnet. Ich habe schon aufregendere Kaskaden in Vorgärten in Deutschland gesehen.

Nach 3 Stunden erreicht man dann das Meer, dessen Brandung man schon vorher in der Schlucht hören kann. Klares Wasser lädt dort zum Schwimmen ein. Leider hatten wir keine Badesachen dabei und da die Bucht eine beliebte Badebucht (von Ausflugsbooten aus) ist, wollte ich auch nicht ohne Badehose ins Meer springen.

So blieb uns nichts weiter übrig, als neidisch den Badenden zuzusehen die mittlerweile mit dem Boot auf dem wir vorher telefonisch unsere Rückfahrt gebucht hatten angekommen waren. Rechts des Barranco Ausgangs (vom Meer aus gesehen) gibt es auch eine schwarze Sandbucht. Hier besteht aber Steinschlaggefahr. Besser ist es wohl, vom Bootsanleger aus ins Meer zu springen. Dort hängt ein Seil das einem die Rückkehr auf den Anleger erleichtert.

Das Boot selbst betritt man über einen Ausleger. Das Schiff legt nicht wirklich an.
Auf der Rückfahrt nach Los Gigantes fährt man an den imposanten Felsformationen vorbei die diesem Ort seinen Namen gegeben haben.
Eine schöne Überraschung war dann noch der Besuch von 4 Delfinen die sich einen Spass daraus machten in der Bugwelle eines zweiten Ausflugsschiffes zu spielen. Dabei konnte man die Tiere sehr schön beobachten.

In Los Gigantes angekommen sah es allerdings etwas mau aus mit den Busverbindungen zurück nach Masca. Weil es auch etwas unklar war, wann denn nun der nächste Bus nach Santiago del Teide (dort muss man in jedem Fall auf den noch seltener fahrenden Bus 355 nach Masca umsteigen) fahren würde, versuchte ich mein Glück mit Autostop. Nach einer kanppen Stunde in der sengenden Sonne nahm mich dann der Bus mit in dem Angelika schon grinsend wartete.
In Santiago del Teide hatte ich dann mehr Glück und ein junges Paar, das zum Klettern und Wandern nach Masca fuhr nahm mich über die letzte 5 km mit.
Alles in allem war es aber eine sehr schöne Tour, nicht zuletzt auch wegen der schönen Bootstour am Schluss mit den spielenden Delfinen.
Aber wir waren auch rechtschaffen müde am Abend. Nachdem wir noch in einer Tapas Bar am Plaza del Charco ein paar Tapas gegessen hatten und uns danach den Berg zur Wohnung wieder hinaufgequält hatten, fiel ich wie ein Stein ins Bett. Morgen machen wir definitiv einen Ruhetag.


Los Organos / Orotava Tal

Heute sind wir nach einem zünftigen Frühstück zu unserer ersten Wanderung aufgebrochen. Es gab noch eine leichte Verzögerung, weil ich versucht hatte die Strecke vorab auf mein GPS Gerät zu laden. Nach einer Menge heruntergeladener Bytes und vielen Flüchen habe ich es dann aber drangegeben.

Diese ganzen GPS Formate sind nicht für mich geschaffen. Um so erstaunlicher, dass ich es geschafft habe den GPS Track der Wanderung doch noch ins Netz zu stellen: Die ganze Strecke in der Google Maps Ansicht
(alle Bilder lassen sich durch anklicken nochmal in einer vergösserten Ansicht laden)

Die Anfahrt von Puerto de la Cruz nach Aguamansa ist mit ca. 30 Minuten (je nachdem wie man durch das Zentrum von Orotava kommt) schnell erledigt. Hinter Aguamansa geht es dann noch ein Stück in den Wald zu einem Grillplatz/Kinderspielplatz in einem natürlichen Krater. Dort startet dann die Tour zu den Orgelpfeiffen. Der Aufstieg ist auch ein Pilgerpfad, wie man an den Kreuzen am Wegesrand unschwer erkennen kann.

Nach ca. 300 Höhenmetern durch einen dichten Pinienwald mit sehr angenehmen Temperaturen kommt man auf den eigentlichen Höhenweg der oberhalb der bizarren Felsformationen verläuft. Hier erwartete uns aber auch eine böse Überraschung: Ein Schild erklärte unmissverständlich, dass dieser Weg gesperrt sei. Ein deutsches Paar vor uns war gerade drauf und dran den Rückweg anzutreten. Nachdem wir aber beschlossen hatten , das Schild zu ignorieren folgten Sie uns dann später doch noch nach.
Der Höhenweg war das Risiko wert. Herrliche Blicke auf den Teide und eine vielfältige Blütenpracht begleiteten uns auf dem gut ausgebauten Weg der sich immer am Hang entlang schlängelte. Vor allem die prächtigen Wurzrosetten mit Ihren (im aufgeblühten Zustand) grellgelben Blütenständen waren eine Augenweide. Auf dem Bild sieht man ein geschlossenes und ein erblühtes Exemplar.

Nach einer knappen Stunde Wegs kamen wir dann auch an die Stelle, wo gerade Bauarbeiten am gefährlichsten Teilstück des Weges im Gange waren. Das war dann auch gleichzeitig die Erklärung für das Schild mit der Sperrung des Weges. Die Bauarbeiter liessen uns freundlich vorbei und wir waren froh, dass wir uns vom Schild nicht haben abhalten lassen.
Auf dem Foto kann man die Bauarbeiten erkennen. Diese Stelle des Weges ist aber auch die einzige Stelle an der einem etwas mulmig werden kann. Wenn die hölzernen Geländer erst mal fertig sind, kann man auch hier beruhigt die schöne Aussicht geniessen.

Blick auf den Teide.

Immer wieder laden Felsvorsprünge am Wegesrand ein, die schöne Aussicht zu geniessen. Aber auch die dem Berg zugewandte Seite lockt mit dem Blick auf ein Blütenmeer.

Nach gut 3 Stunden endet der Höhenweg an einem letzten schönen Aussichtspunkt. Dort beginnt dann der Abstieg durch den dichten Pinien/Eukalyptus-Wald.
Wieder am 1200 Metern abgekommen, muss man dann über einen breiten Waldweg zurück zum Ausgangspunkt der Strecke. Dabei hat man nochmal einen schönen Blick auf die Felsformationen die den Namen Log Organos geprägt haben.
Eine schöne Strecke. Mit 5 Stunden (inkl. Pausen) aber auch kein leichter Einstieg in unsere Wanderwoche. Morgen gehen wir dafür nur einen kurzen aber heftigen 2,5 Stunden Weg. Aber davon morgen mehr …


Der schickste Timer

Eigentlich habe ich das Dashboard von Mac OS X nie ernsthaft benutzt, aber als ich über den kleinen Timer von Nitram+Nunca gestolpert bin, habe ich meine Meinung geändert.
Das Ding ist so schick anzusehen und so intuitiv zu bedienen. Da kann man einfach nicht nein sagen.
Wenn der Timer abgelaufen ist, startet dezent ein Song aus der iTunes Library und erinnert an die abgelaufene Zeit.

[Update] Mittlerweile ist der Timer kein Dashboard Widged mehr, sondern eine normale App die über den Finder bzw. über das neue Launchpad gestartet werden kann. Der Timer ist als App im MacAppstore erhältlich  und kostet 0,79 cent. Ein Preis der für den schicken Timer völlig in Ordnung ist.

 Minutes Timer App im Mac App Store

Mac mini aufgerüstet

Da im Moment das RAM extrem günstig ist, habe ich kurzerhand einen RAM Ringtausch bei meinen Mac Rechnern vorgenommen.

Dafür habe ich zunächst bei Crucial mal ein Pärchen 2GB DDR2 RAM Riegel für meinen weisses MacBook bestellt. Bei Crucial kann man das RAM für Mac Rechner über ein sehr komfortables Menüsystem ermitteln lassen. Damit ist man sehr sicher, dass man auch das passenden RAM für seinen Rechner bestellt.

Crucial RAM Package

Der Preis für eine DDR2 RAM Aufrüstung ist (Stand 12/2008) mit 47,60 EUR inkl. MwSt. und 7 EUR Fracht aus England für 4GB (2x 2GB DDR2 RAM) sehr günstig. Am 21.12. (Sonntag) bestellt, und am 24.12. morgens stand der UPS Wagen vor der Tür um das RAM abzuliefern. 

Im weissen MacBook waren die beiden Riegel schnell eingebaut. Wie zu erwarten war, gab es keine Probleme mit dem RAM. 

Nun sollte das alte RAM aus dem MacBook (2x 1GB RAM) in meinen Mac Mini wandern, der mit 2x 512MB doch etwas karg ausgestattet ist. Rückseite Mac Mini offen

Also musste wieder der Spachtel aus dem Keller geholt werden und die etwas diffizile Gehäuseöffnung stand mir bevor. Zum Glück gibt es bei MacNotes eine ausgezeichnete Anleitung wie man den Mac Mini öffnet um die Festplatte auszutauschen. Befolgt man die Anleitung, liegt auch das RAM offen und man kann probemlos die beiden Riegeln herausnehmen und gegen neue austauschen.

Mac Mini offen

Es ist immer wieder eine kleiner Nervenkitzel wenn man den kleinen Mac wieder in seine weisse Keksdose drückt. Aber zum Glück ist alles gut gegangen und auch das alte RAM aus dem MacBook wurde im Mac Mini problemlos erkannt. 

So, nun wo mein Mac Mini mit 2 GB RAM und einer 400GB Festplatte gut bestückt ist, kann eigentlich das Update für den kleinen Mac kommen 😉

Der liebe Heimi…

So, da schau. Ich wollte nur allen sagen, dass ich Blogs nicht mag. Ne, ehrlich, ich finde das ist völlige verschwendete Zeit, so wie das Lesen des Tagebücher von Thomas Mann:

„…ich hatte blähungen….“

„…gestern hatte der Schwager der Frau meiner besten Freundin…“

ist doch nix, oder.

Bis heute, wo ich einsteige als hoffnungsvoller Nachwuchsautor auf der Seite meines Mentors Heimi. Vielleicht schaff ich es sogar bis zu einer eigenen wordpress Installation. Mal schauen. Bis bald!

Tomcat Server in der Eclipse Servers View administrieren

Einleitung

Dieser Artikel beschreibt, wie man einen Tomcat Server unter Eclipse mit der Servers View verwalten kann.
Die folgenden Vorgehensweise wurde unter Eclipse 3.4.1 und Tomcat 5.5.27 getestet.

Server anlegen

In der Server View wird zunächst ein neuer Server angelegt. Dabei gehe ich davon aus, dass ein passender Tomcat in der gewählten Entwicklungslinie (bei mir 5.5.27) bereits irgendwo im Filesystem bereitsteht. Ist dies nicht der Fall, kann man einfach ein Tomcat Archiv von http://tomcat.apache.org herunterladen und irgendwo im Filesystem entpacken.
Im Eclipse wählt man dann unter Window-Show View-Others… die Servers View aus. Mit der rechten Maustaste wird ein neuer Server angelegt.

Das Vorgehen in einzelnen Schritten

Zunächst wechselt man auf die View „Servers“. Dort legt man mit dem Befehl „rechte Maustaste“ – „New“ – „Server“ einen Server an.

Anlage eines Tomcat Servers

Optional: Den Server zunächst im Eclipse definieren

Ist noch kein passender Server installiert, muss zunächst eine Server Runtime angelegt werden.

Im nachfolgenden „New Server“ Dialog legt man den Server Typ – in unserem Beispiel ein Apache Tomcat 5.5 Server – und den Namen des Servers, sowie den Installationsort des Servers fest. Optional können auch sofort Projekte zum Server hinzugefügt werden. Die entsprechende Runtime für den Tomcat Server muss natürlich schon vorhanden sein.

Server Wizard

Server administrieren

Mit einen Doppelklick auf den Server gelangt man in den eigentlichen Konfigurationsdialog. Hier kann man z.B. den Port für den Server abweichend vorgeben.

Ganz wichtig ist das anhaken der Option „Serve Modules without publishing“, das vereinfacht später das Deployment. Siehe hierzu auch den folgende Abschnitt „Projekte zum Server hinzufügen“. Wir verwenden zum Start des Tomcat einzelne Kontext Dateien, auch das ist über ein Checkbox steuerbar.

Der Konfigurationsdialog für den Server

Weiterhin, kann man über diese Maske auch direkt in die Launch Konfiguration des Servers verzeigen wo man die Parameter für den Start des Tomcat anpassen kann.

-Dcatalina.base="I:\testprojekt\.metadata\.plugins\org.eclipse.wst.server.core\tmp1"
-Djava.endorsed.dirs="I:\apache-tomcat-5.5.27\common\endorsed"
-Djava.io.tmpdir="I:\apache-tomcat-5.5.27\temp"
-Dfile.encoding=ISO-8859-15
-Dlog4j.configuration=log4j.tomcat.xml
-Dwork.dir=I:\apache-tomcat-5.5.27\logs
-Xmx512M
-XX:MaxPermSize=128m
-Dcatalina.home="I:\apache-tomcat-5.5.27"
-Dwtp.deploy="I:\testprojekt"

Durch die Anlage des Servers werden die meisten Einträge hier schon automatisch eingetragen. Es müssen nur die Werte ergänzt werden, die Ihr für euren Server spezifisch benötigt.

Projekte zum Server hinzufügen

Auf dem zweiten Reiter des Konfigurationsdialoges kann man Webmodule zum Server hinzufügen oder auch wieder entfernen. Dabei werden nur WebProjekte im Sinne des Eclipse zum Deploy angeboten. Neben der Document Base, wird noch der Pfad hier angegeben. Dieser enthält als Defaulteinstellung zunächst den Namen des Projektes. Wir verwenden in den meisten Fällen Kurzformen des Projektnamens in Kleinbuchstaben.

Dadurch, dass wir im Server den Haken „Server Modules without publishing“ gesetzt haben, wird zur Laufzeit direkt auf den classes Ordner der Eclipse Installation verwiesen. Dadurch startet der Server deutlich schneller und man kann seinen Code in schnelleren Zyklen testen.

Module zum Server hinzufügen

Weitere referenzierte Projekte

Hat man in seinem Projekt weitere Projekte referenziert (z.B. Framework Projekte die ausgelagert wurden) will man natürlich auch diese zur Entwicklungszeit nicht als JAR deployen, sondern einfach direkt das JAR File referenzieren. Diese Projekte muss man dann in den Project Properties (rechte Maustaste auf dem Webprojekt) im Unterpunkt „Java EE Module Dependencies“ eintragen. Das, im Zusammenspiel mit dem Haken „Serve modules without publishing“ führt dann zur Laufzeit dazu, dass die referenzierten Projekte im Classpath liegen und auch für den Debugger erreichbar sind.

Java EE Module Dependencies

Start und Stop der Server

Einzelne Server können dann über die Server View im Debug oder im normalen Run gestartet werden. Befindet sich der Server nicht im Zustand „Synchronized“ ist vor dem Start ein „Publish“ durchzuführen.

Es können natürlich immer nur Server parallel gestartet werden, die auf unterschiedlichen Ports laufen, aber das sagt die Fehlermeldung dann auch.

Servers View Zustände Server

Im Prinzip kann sich also jeder Entwickler einen eigenen Server mit „seiner“ Module Zusammenstellung erstellen.

Vor- und Nachteile

Diese Vorgehensweise zur Verwaltung der Server hat einige Vorteile. So ist z.B. die Konfiguration der Server von der eigentlichen Tomcat Installation klar getrennt. Man kann auch beliebig viele Serverkonfigurationen auf einer einzigen Tomcat Installation fahren.

Aber es gibt auch mindestens einen Nachteil. Durch die Art des Serverstarts, ist es erforderlich, dass alle JAR Files im WEB-INF/lib Verzeichnis des Servers liegen. Das führt zum einen dazu, dass dieselben JAR Files mehrfach in der Entwicklungsumgebung liegen, andererseits ist es dadurch aber auch möglich feingranular die verwendeten JAR Files für alle Server getrennt zu definieren.