Nichts für Warmduscher

Der Alpenhof bietet nicht nur im Winter ein lustiges Ferienprogramm für seine Gäste, nein auch im Sommer gibt es Angebote zu gemeinsamen Wanderungen mit Roland und Armin vom Hotel Unterpichel.
Die Tour die für den Dienstag geplant war hatte es aber in sich. Vorweg muss man sagen: Roland hat diese Tour selbst auch zum ersten Mal gemacht und ich glaube er hat sich da mit den Entfernungen doch etwas verhauen.

Die Wandergruppe mit Roland an der Spitze

Die Wandergruppe mit Roland an der Spitze

Aber der Reihe nach. Die Tourdaten die am Montag verteilt wurden machten es schon klar: Nichts für Warmduscher ! Drei Anstiege, 21,8 km Tourenlänge und knapp 1500 m Höhenunterschied warteten auf die Teilnehmer. Start morgens um 8:30 Uhr.
Mit zwei VW Bussen ging es zunächst bis auf 1800m zur Arzlahner Alm. Von da aus ging es dann Punkt 9:00 Uhr auf die Strecke. Es hatten sich eine ganze Menge Leute zusammengefunden, am Anfang waren wir 19 Teilnehmer von denen aber schon am Anfang 2 absprangen um eine kleinere Runde zu gehen. Die waren schlau !

Abstieg zum See

Abstieg zum See

Der Rest ging dann hoch auf 2500 m. Ab dem höchsten Punkt der Wanderung ging es dann zunächst mal stetig bergab, immer mit einen wunderschönen Blick auf die Dolomiten auf die wir praktisch die ganze Zeit zugingen. Das Tal selbst durch das wir gingen war auch wunderschön und abgelegen. Wir haben die ersten 4 Stunden keine anderen Wanderer getroffen, obwohl das Wetter ausgezeichnet war.

Blick auf die Dolomiten

Blick auf die Dolomiten

Das Tempo in dem die Tour angegangen wurde war allerdings die ganze Zeit recht hoch. Schnell bildeten sich zwei Gruppen: Die schnellen die kaum zu bremsen waren und die Nachzügler, eine Gruppe von 7 Personen zu denen auch Angelika und ich zählten. Nicht dass wir noch nie auf einem Berg gewesen wären, aber dieses Tempo war uns dann doch zu hoch. Als wir dann gegen 14:00 Uhr die Alm erreichten an der wir die erste Rast einlegen wollten, hingen wir dem straffen Zeitplan schon eine Stunde hinterher. Es wurde dann schnell klar, dass wir den dritten Gipfel nicht mehr schaffen würden und wir beschlossen nach Proveis abzusteigen. Eine gute Entscheidung. Auch so haben wir noch bis 17:20 Uhr gebraucht bis uns die Busse an der Kirche von Proveis wieder eingesammelt hatten.

Angelika hat keine Zeit für die Aussicht

Angelika hat keine Zeit für die Aussicht

Alles in allem eine sehr schöne Tour, aber auch sehr anspruchsvoll und etwas zu schnell für uns. Am Abend waren wir dann natürlich total erschlagen und haben uns nach dem Essen sofort aufs Zimmer begeben. Morgen machen wir wirklich eine Kaffeetour !

Am Ende. Geschafft und Glücklich

Am Ende. Geschafft und Glücklich