Der erste Tag auf Teneriffa

Nach langer Zeit sind wir mal wieder auf Teneriffa gelandet. Nachdem wir sonst eigentlich immer im November auf die Kanaren geflogen sind, haben wir diesmal kurzentschlossen eine Woche Urlaub im Juni in der wir eigentlich zuhause bleiben wollten dazu genutzt mal den Frühsommer auf den Kanaren kennenzulernen.

Wir waren das letzte Mal waren wir vor 6 Jahren in Puerto de la Cruz. Obwohl es uns hier sehr gefallen hat, haben wir den letzten Teneriffa Urlaub in einem kleinen Bergdorf auf der anderen Seite der Insel verbracht.
Dabei ist es in Puerto de la Cruz wunderschön. Vor allem die Plätze der Stadt, allen voran die Plaza del Charco haben ein traumhaftes Flair und laden zum Flanieren und abhängen ein. Hier habe ich bewusst mal das Bild eines kleineren Kirchplatzes in der Nähe des Plaza del Charco reingestellt, der Plaza La Iglesia bei Nacht.
Nach der Ankunft sind wir denn dann auch erstmal schön essen gewesen und haben danach auf der Plaza del Charco noch einen Cafe Solo getrunken.
Danach sind wir zurückgelaufen in das Appartment von Uschi und Heinz bei denen wir netterweise wohnen dürfen.

Der erste Urlaubstag war denn auch der Erkundung der Wohnung und der lokalen Gegebenheiten und dem Einkauf gewidmet. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir auf den Bauernmarkt von Tacoronte gefahren und haben uns mit lecken Zutaten und jeder Menge Orangen ein gedeckt. In der Wohnung gibt es eine Zitruspresse, die wird im Urlaub auf Hochtouren laufen !
Dann waren wir noch im Botanico, den botanischen Garten von Puerto de la Cruz. Dieser wurde ursprünglich 1788 von Carlos III. als Akklimatisierungsgarten für die Pflanzen aus seinen Überseekolonien eingerichtet. Später sollten die Pflanzen dann von den Kanaren auf das spanische Festland überführt werden. Das schlug aber fehl und übrig blieb die Übergangslösung.
Der Botanico ist – zusammen mit dem botanischen Garten in Palermo/Sizilien – der schönste botanische Garten den ich kenne.

Vor allem der beeindruckende Ficus der eigenlich nur noch aus riesenhaften Luftwurzeln besteht oder so eindrucksvolle Exoten wie der Feigenbaum aus dem Himalaya machen diesen Garten wirklich einzigartig.
Mit einem guten Roman in der Hand, kann man schon mal einen gemütlichen Nachmittag in so einem hübschen Garten vertrödeln. Aber morgen ist es dann vorbei mit dem faulenzen und wir werden Teneriffa erwandern. Wir haben schon gehört, dass in den Canádas die Tajinaste (bis zu 3 Metern hohe Blütenpyramiden) blühen sollen und freuen uns auf eine Insel im Frühsommerkleid.


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