Abschied vom Lago

Auch der schönste Urlaub geht mal zuende. Jetzt geht es zurück ins kalte Deutschland. Wir beobachten schon eine Weile die Wettervorhersagen in Deutschland und würden lieber noch eine Weile im warmen Italien bleiben. Am letzte Tag haben wir nochmal alles gemacht was am See Spass macht. Da wäre natürlich zunächst mal Baden gehen. Bei 35 Grad eine wahre Wonne, obwohl der See schon etwas zu warm war.

Ein Badetag am See

Ein Badetag am See

Und natürlich musste ich noch eine zweite Runde um den See fahren. Diesmal ohne Gewitter, dafür in sengender Hitze. Ich weiss nicht was schlimmer ist. Die Tour war leider etwas schwieriger als die erste. Zunächst mal ist mir nach 1 km irgendwas weggeflogen. Während ich noch überlegte, was das wohl gewesen sein könnte, fiel mir auf, dass die Kilometeranzeige nicht mehr funktionierte. Da war dann auch klar, was da weggeflogen war. Aber ich weiss ja wie lang die Runde um den See ist.

Nach der zweiten Tour um den See

Nach der zweiten Tour um den See

Also weiter hiess die Devise. Der Berg nach Gradoli bei 35 Grad ist ein echter Leckerbissen. Mit meinen frisch eingestellten Umwerfer (die erste Runde um den See war ich komplett auf dem kleinen vorderen Blatt gefahren) konnte ich auch bergab richtig Gas geben. Das führte zwar zu einer schnellen Runde, aber leider auch dazu, dass ich hinterher völlig fertig war.

Essen beim Purgatorio

Essen beim Purgatorio

Abends sind wir dann zum Purgatorio Essen gegange. Dabei handelt es sich um ein sehr malerisch gelegenes Restaurant auf dem Weg nach Capodimonte direkt am See. Berühmt für sein leckeres Essen und seine Mückenschwärme. Das Essen war in der Tat immer noch gut, ich würde sogar sagen, es war das Beste Essen dieses Jahr in Bolsena.

Dann ging es früh ins Bett, denn am nächsten Tag wollten wir um 6 Uhr aufstehen. Nach einer kurzen Nacht wurden die letzten Sachen zusammengepackt. Dann nochmal runter zum See, ein letztes Bad nehmen und einmal der erste im See sein. Wenn man sich das Bild anschaut, fragt man sich, warum wir das nicht jeden Morgen gemacht haben.

Morgenstimmung am Lago

Morgenstimmung am Lago

Vorbei an der malerischen Kulisse von Orvieto ging es dann um 7:30 Uhr auf die Autobahn. Arreviderci Bolsena. Es war ein schöner Urlaub.

Blick auf Orvieto

Blick auf Orvieto

Ausflug zu Cascada del Marmore bei Terni

Nachdem wir am Mittwoch schon unsere holländischen Freunde verabschiedet haben, sind wir am Donnerstag nochmal zu einen Ausflug aufgebrochen. Das Ziel: die Wasserfälle von Marmore bei Terni.

Das interessante an den Wasserfällen: Sie sind nicht natürlichen Ursprungs, sondern wurden dereinst von den Römern angelegt um eine sumpfige Hochebene zu entwässern.

Die Wasserfälle in Betrieb

Die Wasserfälle in Betrieb

Hier sieht man den Wasserfall „in Betrieb“. Gegen Mittag wird die Wasserzufuhr gestoppt. Und innerhalb weniger Minuten versiegt das Wasser. Kaum vorstellbar wenn man mal in der Gischt des Wasserfalls gestanden und die Kraft des Wassers gespürt hat.

Am oberen Aussichtspunkt der Cascade

Am oberen Aussichtspunkt der Cascade

Wir sind (obwohl wir leicht verschlafen haben) noch rechtzeitig zu den Fällen gelangt um von unten  nach oben zu einem Aussichtspunkt zu wandern (Sentiero No 1). Der Ausblick auf die Fälle ist sehr hübsch wenn auch nicht spektakulär.

Auf dem Sentiero No 2

Auf dem Sentiero No 2

Danach sind wir noch auf dem Sentiero No 2 ins Herz des Wasserfalls gewandert um dann dort zu erleben wie das Wasser gegen 13:00 Uhr abgestellt wurde. Innerhalb weniger Minuten versiegt das Wasser bis auf ein paar Rinnsale. Nebenarme des Wasserfalls liegen dann komplett trocken.

Die Cascade kurz nach dem Abstellen des Wassers

Die Cascade kurz nach dem Abstellen des Wassers

Auf dem Bild oben sieht man den Wasserfall wieder in der Totalen. Es ist in etwa dieselbe Position wie auf dem ersten Bild ganz oben.