So sieht das Skigebiet im Sommer aus

Auf der heutigen Alm Tour hatten wir auf der zweiten Hälfte der Strecke eine wunderschönen Blick auf das Skigebiet im Ultental. Für ein Skigebiet im Sommer sah es gar nicht so schlimm aus.

skigebiet Schwemmalm im Sommer

skigebiet Schwemmalm im Sommer

Auf der langen Abfahrt unterhalb des alten Dreier Sessels waren auch Kühe zu sehen, das kann man aber auf diesen Bildern nicht so gut erkennen.
Man kann auf dem Bild alle Pisten sehen, bis auf die neue Abfahrt zur Schwemalm. Sehr schön zu sehen: die beiden Ziehwege zum und vom Gasthaus Moritz. Darüber ein Wasserresevoir aus dem die Schneekanonen Ihren Nachschub beziehen.

Blick hinunter auf Gasthaus Moritz

Blick hinunter auf Gasthaus Moritz

Lustig fand ich besonders den Blick auf das Gasthaus Moritz von oben. So hoch liegt es ja dann doch nicht.
Auf dem letzten Bild kann man den alten Zweiersessel erkennen der zur Mittelstation hochläuft. Ganz interessant, das Skigebiet mal von oben zu sehen. Die Aufnahmen sind vom Berg gegenüber im Gebiet um die Riemer Alm herum entstanden.

schwemmalm Mittelstation mit 2er Sessel

schwemmalm Mittelstation mit 2er Sessel

Alm Tour (Marschnell und Riemer Alm)

Nach der gestrigen Tour sollte es heute mal etwas ruhiger zugehen. So sind wir nach einem späten Frühstück so gegen 9:30 Uhr zu einer Almenwanderung aufgebrochen. Zuvor hatten wir bei Roland schon nachgefragt, welches denn die schönste Alm im Ultental sei. Seine Antwort: die Pfandelalm. Da die aber am Südrand des Ultentals liegt und wir nicht wieder den steilen Waldabstieg machen wollten, haben wir die zweitschönste Alm ins Auge gefasst: Die Riemer Alm.

Aufstieg zu Marschnell in einem Seitental

Aufstieg zu Marschnell in einem Seitental

Dazu sind wir zunächst mal auf den Larcher Berg gefahren. Bei der Siedlung Simian auf 1700m haben wir den Wagen stehen lassen. Dann ging es in einem schönen Seitental, immer parallel zu einem Bachlauf hinauf zur ersten Zwischenstation der Alm Marschnell. Jetzt wissen wir auch endlich wonach all die Zimmer im Alpenhof benannt wurden.

Kurz vor der Marschnell Alm

Kurz vor der Marschnell Alm

Die Marschnell selbst (2200m) ist eher klein. Es wird gerade an einem neuen Almgebäude gebaut. Nach einem kurzen Tee aus lustigen Blechtassen sind wir wieder aufgebrochen zu unserem endgültigen Ziel, der Riemer Alm.

Ein weiterer Ausblick auf die Dolomiten

Ein weiterer Ausblick auf die Dolomiten

Auf einem Kammweg ging es dann weiter. Zunächst mit einem tollen Ausblick auf die Dolomiten, später dann mit einem schönen Blick auf das Skigebiet Schwemmalm und ins hintere Ultental.

Das erste Selbstauslöserbild des Urlaubs

Das erste Selbstauslöserbild des Urlaubs

Der Pfad war die ganze Zeit super gekennzeichnet und sehr leicht zu gehen. Genau das richtige nach der gestrigen Tour.

Nach knapp 45 Minuten ruhiger Gehzeit haben wir dann die Riemer Alm erreicht. Und es war wie immer ein guter Tipp von Roland. Die Alm ist wirklich wunderschön. Sie liegt auf 2000m und ist ein sehr altes gebäude das liebevoll instandgehalten wird. Der Wirtsbetrieb ist schon eher professionell und es gibt auch einen sehr leckeren Kaiserschmarrn.

Die Riemer Alm

Die Riemer Alm

Genau das haben wir gesucht ! So saßen wir erst mal eine gute Stunde vor der Alm und haben es uns gut gehen lassen in der strahlenden Sonne. Immer mit Blick auf die westlichen und südlichen Berge die das Ultental umgeben. Was kann es schöneres geben ?

Vor der Riemer Alm in der Sonne

Vor der Riemer Alm in der Sonne

Nichts für Warmduscher

Der Alpenhof bietet nicht nur im Winter ein lustiges Ferienprogramm für seine Gäste, nein auch im Sommer gibt es Angebote zu gemeinsamen Wanderungen mit Roland und Armin vom Hotel Unterpichel.
Die Tour die für den Dienstag geplant war hatte es aber in sich. Vorweg muss man sagen: Roland hat diese Tour selbst auch zum ersten Mal gemacht und ich glaube er hat sich da mit den Entfernungen doch etwas verhauen.

Die Wandergruppe mit Roland an der Spitze

Die Wandergruppe mit Roland an der Spitze

Aber der Reihe nach. Die Tourdaten die am Montag verteilt wurden machten es schon klar: Nichts für Warmduscher ! Drei Anstiege, 21,8 km Tourenlänge und knapp 1500 m Höhenunterschied warteten auf die Teilnehmer. Start morgens um 8:30 Uhr.
Mit zwei VW Bussen ging es zunächst bis auf 1800m zur Arzlahner Alm. Von da aus ging es dann Punkt 9:00 Uhr auf die Strecke. Es hatten sich eine ganze Menge Leute zusammengefunden, am Anfang waren wir 19 Teilnehmer von denen aber schon am Anfang 2 absprangen um eine kleinere Runde zu gehen. Die waren schlau !

Abstieg zum See

Abstieg zum See

Der Rest ging dann hoch auf 2500 m. Ab dem höchsten Punkt der Wanderung ging es dann zunächst mal stetig bergab, immer mit einen wunderschönen Blick auf die Dolomiten auf die wir praktisch die ganze Zeit zugingen. Das Tal selbst durch das wir gingen war auch wunderschön und abgelegen. Wir haben die ersten 4 Stunden keine anderen Wanderer getroffen, obwohl das Wetter ausgezeichnet war.

Blick auf die Dolomiten

Blick auf die Dolomiten

Das Tempo in dem die Tour angegangen wurde war allerdings die ganze Zeit recht hoch. Schnell bildeten sich zwei Gruppen: Die schnellen die kaum zu bremsen waren und die Nachzügler, eine Gruppe von 7 Personen zu denen auch Angelika und ich zählten. Nicht dass wir noch nie auf einem Berg gewesen wären, aber dieses Tempo war uns dann doch zu hoch. Als wir dann gegen 14:00 Uhr die Alm erreichten an der wir die erste Rast einlegen wollten, hingen wir dem straffen Zeitplan schon eine Stunde hinterher. Es wurde dann schnell klar, dass wir den dritten Gipfel nicht mehr schaffen würden und wir beschlossen nach Proveis abzusteigen. Eine gute Entscheidung. Auch so haben wir noch bis 17:20 Uhr gebraucht bis uns die Busse an der Kirche von Proveis wieder eingesammelt hatten.

Angelika hat keine Zeit für die Aussicht

Angelika hat keine Zeit für die Aussicht

Alles in allem eine sehr schöne Tour, aber auch sehr anspruchsvoll und etwas zu schnell für uns. Am Abend waren wir dann natürlich total erschlagen und haben uns nach dem Essen sofort aufs Zimmer begeben. Morgen machen wir wirklich eine Kaffeetour !

Am Ende. Geschafft und Glücklich

Am Ende. Geschafft und Glücklich

Das Tal ohne Schnee

Nun sind wir also zum ersten Mal im Sommer im Ultental. Auch sehr schön ! Alles ist unglaublich grün hier, was sicher auch daran liegt, dass es in der Gegend sehr viel Wasser gibt. Und wenn es denn dann doch mal knapp wird mit dem Wasser, dann gibt es ja immer noch die ganzen Stauseen hier im Tal.

Blick auf den Zoggler Stausee

Blick auf den Zoggler Stausee

Als erste Tour, quasi zum Einlaufen wollten wir zunächst mal nur das Tal hochlaufen und zum Ende des Tals gelangen. Aber wie das schon immer war: Eine echte Kaffeetour will uns nicht so recht gelingen.

Angelika auf dem Ultener Höhenweg

Angelika auf dem Ultener Höhenweg

Da uns der Seeweg zu öde war, fanden wir uns sehr schnell auf dem Ultener Höhenweg wieder. Der führt letzten Endes zur Schwemmalm hoch, aber so weit sind wir dann doch nicht gegangen. Immer mit Blick auf den Stausee und vorbei an sehr hübschen Bauernhäusern mit blühenden Mohnblumen davor sind wir langsam bis auf 1500m aufgestiegen und das war für den ersten Tag dann schon ganz ordentlich.

Mohnblume am Wegesrand

Mohnblume am Wegesrand

Auf Höhe von St. Nikolaus sind wir dann abgestiegen und haben noch ein Reh gesichtet das auch Gefallen an den saftigen Bergwiesen gefunden hatte. Am See ging es dann sanft abfallend wieder zurück. Ein schöner erster Tag im Ultental.

Ein Reh auf Abwegen

Ein Reh auf Abwegen

Die Hinfahrt war (k)eine Katastrophe

Leider hat die Hinfahrt nicht so den rechten Spass gebracht. Es ist Ferienbeginn in drei deutschen Bundesländern. Vielleicht wird auch der eine oder andere vom schlechten Wetter in den Süden getrieben. Wenn ich auf die andere Autobahnseite schaue, ist auf jeden Fall gähnende Leere. Nur hier, wo es gerade auf Nürnberg zugeht ist alles rappelvoll. Wir sind schon 2 mal abgefahren um kleinere Staus zu umfahren, aber das hat auch nicht viel gebracht.

Auch im Auto kann man einen Blog schreiben

Auch im Auto kann man einen Blog schreiben

Das Navi ist mittlerweile von akzeptablen 20:15 bis auf 21:45 abgerutscht. Aber es ist ja noch nicht aller Autobahnen Ende. Oh je, gerade hat Angelika einen McCafé gesichtet, jetzt verlieren wir wieder 15 Minuten. Diese Kaffeesucht !

Erst mal in Ruhe einen guten Cappucchino

Erst mal in Ruhe einen guten Cappucchino

Mit dem Café wurde dann alles besser. Wir sind ohne Stau um München herumgekommen  und auch in Österreich am Grenzübergang und an der Brenner Mautstelle war es total Stressfrei. Das Ende hat uns dann doch wieder versöhnt. Gegen 21:00 Uhr waren wir dann glücklich im Alpenhof angekommen und haben noch ein leckeres Abendessen bekommen. Ende gut, Alles gut.

Eine Reise die ist lustig …

Der Bolsena See

 

URLAUB !!!

Endlich Urlaub. Nach langer Zeit fahren wir mal wieder nach Italien. Zunächst geht es in die Berge ins Ultental. Nachdem wir da ein paar Winter verbracht haben, wird es Zeit sich das gemütliche kleine Tal mal im Sommer anzusehen.

Dann geht es weiter an den Lago die Bolsena. Da haben wir zusammen schon ein paar sehr schöne Urlaube verbracht. Oben ein Bild das sicher schon über 20 Jahre alt ist und den See mit der Isola Bisentina zeigt.